Doubtful Sound
Was machen wir den hier schönes? Genau, da wir hier bei den Fjorden sind: Boot fahren! Es gab eine 7 stündige Tour, kurz überlegt ob wir das mit JP hinbekommen, ja alles klar machen wir. So buchten wir die Nachmittagstour (wir haben uns riesig darüber gefreut, dass wir 66 $ pro Person gespart haben) und haben uns im Camper ein paar Sachen zusammen gesucht.



Leider sind wir schon bei bewölktem Wetter los gefahren und kurz darauf kam auch schon der Regen. Na gut dachten wir uns, die 66 $ Ersparnis pro Person ist wohl die Schlechtwetterzulage die wir bekommen haben. ?
An Manapouris Wasserkraftwerk vorbei, dass übrigens Neuseelands größtes ist. Maschinenhalle und Turbinen befinden sich 176 Meter unter dem Seespiegel und produzieren eine durchschnittliche Jahresproduktion von rund 4800 GWh, wobei bis zu 510 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Rohre und den Ablauftunnel in den Doubtful Sound strömen. WAHNSINN!
Nach 1 Stunde Bootsfahrt, haben wir den Bus erreicht, der uns an dem gewaltigen Wilmot Pass vorbei an Steinwänden, stark strömenden Flüssen und auf der teuersten Straße Neuseelands (wohlgemerkt eine Schotterstraße) ans Meer brachte.


Hier sind wir weiter mit unseren Katamaran durch die Fjorde geschippert. Es war durch den Regen und den starken Wind eine schroffe Atmosphäre, aber toll! Überall die Wasserfälle die aus den Felsen treten, dass plätschernde Wasser, die großen Baumbestände, der Nebel, die Felsen und dahinter sieht man schon wieder den nächsten Felsen und so weiter, so richtig kann man das nicht beschreiben. Wir haben versucht alles in den Bildern festzuhalten, aber jemanden das nahe zu bringen ist schwer, dass muss man einfach gesehen haben.




Delfine, Robben oder Pinguine haben uns an diesem Tag nicht begleitet, bei dem Sauwetter kann ich das sehr gut verstehen, nur ein einziger Albatros hat unseren Weg gestreift.
Puh, jetzt sind wir alle ganz schön platt und treten die Heimreise wieder an. JP hat die 7 Stunden super gemeistert, und hat sich danach noch kopfüber in die Schlucht des Campers gestürzt und ist mit einer riesen Beule die sofort blau anlief ins Bett gegangen.