Singapur

19. Oktober 2019 2 Von Janine

Der Flug nach Singapur mit knapp 11.000 Kilometern war richtig gut. JP hat die meiste Zeit in seinem Bassinette geschlafen und ist ansonsten nur zu seinen Mahlzeiten wach geworden. Beim Start, wie auch bei der Landung hat er uns mit seinem lachenden Gesicht angeschaut und irgendwie den Eindruck erweckt, dass Fliegen eine tolle Sache ist…gut für die Eltern 🙂

Nachdem wir unser Gepäck abgeholt haben, die Passkontrolle und den Zoll mit Bravour gemeistert haben (hat in Summe keine 15 Minuten gedauert..wow!), wurden wir von dem Geburtstagskind Diana abgeholt. Der Flughafen hatte ein ganz anderes Flair wie Frankfurt…sehr viel aufgeräumter irgendwie. Kaum haben wir den Flughafen verlassen, kam uns die Hitze schon entgegen. So krass, da schwitzt man einfach so im Stehen ohne etwas dafür zu tun.

In Singapur ist eigenes Auto fahren „fast“ keine Option, da unbezahlbar. Dafür gibt es Grab, die asiatische Variante von Uber…günstig und innerhalb von wenigen Minuten vor Ort..Hammer!

Nun konnten wir unser Zimmer im 17. Stock im Amber Garden beziehen. Eine super schöne Aussicht, aber immer noch richtig krass heiß, sodass die Aircon auf Hochtouren lief.

Nachdem alle Mitbringsel wie Pizzateig, Eierlikör und Senf übergeben wurden und Michele von der Arbeit nach Hause gekommen ist, wurde auf das Geburtstagskind angestoßen und dann konnten wir zum Essen gehen. Die Wahl fiel auf asiatisch, nur authentisch mit Tischen und Stühlen aus günstigstem Plastik 🙂

Eine krasse Erfahrung war es, als wir unter den Singhalesen direkt waren. Sie sind super Kinderlieb, aber man hatte gleichzeitig das Gefühl das dein Kind gleich gekidnappt wird. Der Betrieb im Restaurant wurde wegen JP’s Dasein eingestellt, damit er gehibbelt und bespaßt werden konnte. Irgendwie toll aber auch surreal.

Durch den Jetlag und dem Klima waren wir am nächsten Tag einfach nur platt. Außer Kaffee trinken, „Superfood“ essen (eigens von Diana zubereitet und mega lecker) waren wir nur für ca. eine Stunde am Strand spazieren. Wir sind natürlich sofort als Touristen entlarvt worden, da alle Anderen im Schatten geschlafen haben und wir in der prallen Hitze ohne Sonnenschutz umhergelaufen sind.

Am Abend waren wir noch mal lecker Sushi essen und sind früh ins Bett, damit wir den Anschlussflug nach Auckland pünktlich schaffen.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Diana und Michele, die uns so toll aufgenommen haben!!!

 

Author: Janine